Die richtige Fütterung ist das Fundament für ein gesundes und leistungsfähiges Pferd. Dabei geht es längst nicht nur darum, genug Futter in die Krippe zu füllen - sondern um die richtige Zusammensetzung, Menge und den optimalen Zeitpunkt. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles, was du über artgerechte Pferdefütterung wissen musst.
Grundlagen der Pferdefütterung
Pferde sind von Natur aus Steppentiere, die bis zu 16 Stunden täglich mit Fressen beschäftigt sind. Ihr Verdauungssystem ist auf eine kontinuierliche Aufnahme rohfaserreichen Futters ausgelegt. Die Grundregel lautet: Raufutter vor Kraftfutter - und das in ausreichender Menge.
Raufutter (Heu)
Basis jeder Fütterung, mindestens 1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht
Kraftfutter
Hafer, Gerste, Müslis - je nach Leistungsbedarf
Saftfutter
Karotten, Äpfel, Rüben als gesunde Ergänzung
Mineralfutter
Calcium, Phosphor, Zink, Selen und Vitamine
Die Verdauung des Pferdes verstehen
Das Verständnis der Verdauung ist entscheidend für die richtige Fütterung. Der Verdauungstrakt eines Pferdes ist etwa 30 Meter lang und die Passage dauert 24 - 48 Stunden.
- 1.Maul & Speiseröhre: Gründliches Kauen (40.000 Kaubewegungen täglich!) zerkleinert das Futter und mischt es mit Speichel, der die Magensäure puffert.
- 2.Magen: Relativ klein (15 - 20 L), nur für Säure-Aufspaltung. Sollte nie ganz leer oder zu voll sein.
- 3.Dünndarm: Hier werden Stärke, Zucker, Proteine und Fette verdaut. Maximal 2 - 3 g Stärke pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit!
- 4.Dickdarm (Blinddarm & Grimmdarm): Das Herzstück der Pferdeverdauung! Hier zerlegen Milliarden Mikroorganismen die Rohfaser in flüchtigen Fettsäuren - die Hauptenergiequelle des Pferdes.
Raufutter: Heu & Heulage
Raufutter ist das mit Abstand wichtigste Futtermittel für jedes Pferd. Gutes Heu bildet die Basis einer artgerechten Fütterung und liefert den Großteil der benötigten Energie und Nährstoffe.
Faustformel: Täglicher Heubedarf
1,5 - 2,0 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht
Heuqualität: Welcher Schnitt für welches Pferd?
| Schnitt | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| 1. Schnitt (früher Schnitt) | Strukturreich, rohfaserreich, weniger Eiweiß | Freizeitpferde, leichtfuttrige Pferde, Ponys |
| 1. Schnitt (später Schnitt) | Sehr strukturreich, niedriger Energiegehalt | Pferde mit Stoffwechselproblemen |
| 2. Schnitt | Blattreicher, eiweißreicher, weicher | Sportpferde, Zuchtpferde, Senioren |
| 3. Schnitt | Sehr blattreich, weich, hoher Nährstoffgehalt | Hochleistungspferde, alte Pferde mit Zahnproblemen |
Heulage als Alternative
Heulage (Silage aus Gras) kann eine gute Alternative zu Heu sein, besonders für Pferde mit Atemwegsproblemen, da sie deutlich staubarmer ist. Die Trockenmasse liegt bei 50 - 70 % (Heu: über 85 %).
+ Vorteile
- - Staubarm, gut bei Atemwegsproblemen
- - Bessere Schmackhaftigkeit
- - Weniger Nährstoffverluste bei der Ernte
- Nachteile
- - Schnell verderblich nach dem Öffnen (max. 2 Tage)
- - Höherer Energiegehalt (Gefahr der Überfütterung)
- - Weniger Kauschläge, kürzere Fresszeit
- - Hygiene-Risiko bei schlechter Qualität
Kraftfutter richtig einsetzen
Kraftfutter liefert konzentrierte Energie und ist für Pferde mit erhöhtem Leistungsbedarf sinnvoll. Aber Vorsicht: Nicht jedes Pferd braucht Kraftfutter! Viele Freizeitpferde sind mit gutem Heu und einem passenden Mineralfutter bestens versorgt.
| Kraftfutterart | Energie | Besonderheit | Empf. Menge |
|---|---|---|---|
| Hafer | Hoch | Bestes Einzelgetreide für Pferde, leicht verdaulich | 0,5 - 3 kg / Tag |
| Gerste | Mittel-Hoch | Immer gequetscht oder geflockt füttern | 0,5 - 2 kg / Tag |
| Mais | Sehr hoch | Energiereich, arm an Eiweiß, langsam anfüttern | 0,5 - 1,5 kg / Tag |
| Mischfutter / Müsli | Variabel | Zusammensetzung prüfen, oft viel Zucker und Melasse | nach Herstellerangabe |
Hafer: Das klassische Pferdefutter
Hafer gilt als das am besten geeignete Einzelgetreide für Pferde. Er hat ein günstiges Calcium-Phosphor-Verhältnis, ist leicht verdaulich und enthält eine natürliche Spelzschicht, die für ausreichendes Kauen sorgt.
- +Ganze Körner können gefüttert werden (bei gesunden Zähnen)
- +Hoher Fettgehalt liefert langsam verfügbare Energie
- +Enthält Schleimstoffe, die die Magenschleimhaut schützen
- -Relativ hoher Stärkegehalt - bei empfindlichen Pferden mit Vorsicht
- -Kann bei manchen Pferden zu mehr Temperament führen ("haferheiß")
Mineralfutter & Vitamine
Selbst bestes Heu deckt selten den kompletten Mineralstoffbedarf. Eine gezielte Ergänzung ist für die meisten Pferde sinnvoll - aber bitte nicht nach dem Gießkannenprinzip!
| Mineralstoff | Funktion | Tagesbedarf | Mangelsymptome |
|---|---|---|---|
| Calcium (Ca) | Knochenaufbau, Muskelkontraktion, Nervenleitung | ca. 30 g / Tag (600 kg Pferd) | Knochenprobleme, Muskelschwäche |
| Phosphor (P) | Knochen, Energiestoffwechsel | ca. 18 g / Tag | Wachstumsstörungen, Knochenerweichung |
| Natrium (Na) | Wasserhaushalt, Nervenleitung | ca. 15 - 25 g / Tag | Dehydration, Leistungsabfall |
| Zink (Zn) | Immunsystem, Huf- und Fellqualität | ca. 400 mg / Tag | Schlechtes Hufhorn, Fellprobleme |
| Selen (Se) | Antioxidans, Muskelschutz | ca. 1 - 2 mg / Tag | Muskelschwäche, Immunschwäche |
| Vitamin E | Zellschutz, Fruchtbarkeit | ca. 500 - 1.000 IE / Tag | Muskelerkrankungen, Fruchtbarkeitsprobleme |
Salzleckstein: Reicht das aus?
Ein einfacher Salzleckstein (Natriumchlorid) deckt den Natrium- und Chloridbedarf, aber nicht den Bedarf an Spurenelementen und Vitaminen. Die bunten Minerallecksteine enthalten zwar einige Spurenelemente, aber in zu geringen und unkontrollierten Mengen.
Empfehlung: Weißer Salzleckstein + gezieltes Mineralfutter passend zur Heuanalyse.
Fütterungsplan erstellen
Ein durchdachter Fütterungsplan berücksichtigt Gewicht, Leistungsbedarf, Gesundheitszustand und individuelle Besonderheiten deines Pferdes. Hier zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt einen optimalen Plan erstellst.
Körpergewicht bestimmen
Das Körpergewicht ist die Basis jeder Rationsberechnung. Ideal ist eine Pferdewaage, alternativ kannst du mit einem Maßband schätzen:
Gewicht (kg) = Brustumfang (cm)² x Körperlänge (cm) / 11.877
Erhaltungsbedarf berechnen
Der Erhaltungsbedarf ist die Energiemenge, die ein Pferd für Körpertemperatur, Atmung und grundlegende Lebensfunktionen braucht - ohne jede Arbeit.
- -Erhaltungsbedarf: ca. 0,5 MJ ME pro kg Körpergewicht^0,75
- -Praxisregel: ca. 70 MJ ME für ein 550 kg schweres Pferd in Erhaltung
Leistungszuschlag ermitteln
Je nach Arbeit benötigt dein Pferd zusätzliche Energie:
Ration zusammenstellen
Nun verteilst du die benötigte Energie auf die einzelnen Futtermittel:
- 1.Zuerst Heu: Mindestens 1,5 kg / 100 kg KGW. Heu liefert ca. 6 - 8 MJ ME pro kg.
- 2.Energielücke prüfen: Reicht das Heu für den Gesamtbedarf? Wenn ja, kein Kraftfutter nötig!
- 3.Kraftfutter ergänzen: Nur die Differenz über Kraftfutter abdecken. Auf 2 - 3 Mahlzeiten verteilen.
- 4.Mineralfutter: Passend zur Heuanalyse ergänzen. Salzleckstein nicht vergessen!
Beispiel-Futterplan: Warmblut 550 kg, leichte Arbeit
- - 3 - 4 kg Heu
- - 30 g Mineralfutter
- - Frisches Wasser kontrollieren
- - 3 - 4 kg Heu
- - Optional: 1 Karotte oder 1 Apfel (in Stücke geschnitten)
- - 4 - 5 kg Heu (größte Portion für die lange Nacht)
- - Salzleckstein zugänglich
Kein Kraftfutter nötig bei leichter Arbeit und gutem Heu!
Wasser: Die unterschätzte Grundlage
Wasser ist das wichtigste "Futtermittel" überhaupt. Ein Pferd trinkt durchschnittlich 30 - 60 Liter pro Tag - bei Hitze oder schwerer Arbeit sogar bis zu 80 Liter.
Wasserbedarf
- -Erhaltung: 30 - 40 Liter / Tag
- -Leichte Arbeit: 40 - 50 Liter / Tag
- -Schwere Arbeit: 50 - 70 Liter / Tag
- -Hitze / Laktation: bis 80 Liter / Tag
Wasserqualität
- -Sauber und frisch - täglich Tränken reinigen
- -Temperatur: 8 - 15 °C (im Winter nicht eiskalt!)
- -Selbsttränken regelmäßig auf Funktion prüfen
- -Im Winter: Frostschutz für Leitungen und Tränken
Saisonale Fütterung
Die Fütterung sollte sich im Laufe des Jahres verändern, denn Weidegang, Temperaturen und Stoffwechsel ändern sich mit den Jahreszeiten.
Frühling (März - Mai)
Die kritischste Jahreszeit für die Fütterung! Der Übergang von Winterfütterung zum frischen Gras muss langsam erfolgen.
- - Weidegang langsam anfüttern (15 Min., täglich steigern)
- - VOR dem Weidegang Heu füttern (bremst Grasaufnahme)
- - Kraftfutter reduzieren bei zunehmendem Weidegang
- - Besonders bei leichtfuttrigen Rassen aufpassen
- - Hufrehe-Risiko: Weidegang nachmittags vermeiden (hoher Fruktangehalt!)
Sommer (Juni - August)
Hauptweidezeit mit viel frischem Gras. Der Fokus liegt auf ausreichend Wasser und Mineralien.
- - Guter Weidegang deckt oft den Energiebedarf
- - Zusätzlich Heu anbieten (Struktur für die Verdauung)
- - Wasser: bis 60 - 80 Liter täglich bei Hitze!
- - Elektrolyte bei starkem Schwitzen ergänzen
- - Mineralfutter weiter füttern (Gras allein reicht nicht)
- - Vor Fliegen und Bremsen schützen (Stressfaktor!)
Herbst (September - November)
Übergangszeit von Weide zu Winterfütterung. Das Gras verliert an Nährstoffen.
- - Heuanteil schrittweise erhöhen
- - Herbstgras kann hohe Fruktanwerte haben - Vorsicht!
- - Winterfell wächst: ggf. etwas mehr Energie füttern
- - Giftpflanzen auf der Weide kontrollieren (Eicheln, Ahorn!)
- - Fellwechsel mit Zink und Biotin unterstützen
Winter (Dezember - Februar)
Reine Heu-Fütterung. Pferde brauchen mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten.
- - Heumenge erhöhen (2 - 2,5 kg / 100 kg KGW bei Kälte)
- - Wasser muss frostfrei und trinkbar sein (nicht eiskalt!)
- - Bei starker Kälte ggf. lauwarmes Mash anbieten
- - Vitamin D kann knapp werden (wenig Sonne)
- - Heu-Verdauung erzeugt Wärme - deshalb nie am Heu sparen!
Die häufigsten Fütterungsfehler
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Diese Fehler sehen wir in der Praxis immer wieder - und sie können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Zu wenig Raufutter
Weniger als 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht. Pferde brauchen stundenlange Kaubeschäftigung für ihre Verdauung und psychische Gesundheit.
Lösung: Mindestens 1,5 - 2 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht täglich. Bei Futterneid langsame Heunetze verwenden.
Zu viel Kraftfutter auf einmal
Große Kraftfutterportionen überlasten den Dünndarm. Unvollständig verdaute Stärke gelangt in den Dickdarm und kann Koliken und Hufrehe auslösen.
Lösung: Maximal 0,5 kg Kraftfutter pro 100 kg Körpergewicht pro Mahlzeit. Lieber kleine Portionen über den Tag verteilen.
Plötzlicher Futterwechsel
Die Darmflora des Pferdes braucht 2 - 3 Wochen, um sich an neues Futter anzupassen. Abrupte Wechsel führen zu Verdauungsstörungen.
Lösung: Neues Futter schrittweise über 10 - 14 Tage einschleichen. Gilt auch für neue Heuballen oder den Weidegang im Frühling!
Fütterung direkt vor oder nach Arbeit
Ein voller Magen schränkt die Atmung ein und die Durchblutung der Verdauungsorgane wird bei Bewegung reduziert.
Lösung: Mindestens 1 Stunde Pause nach der Kraftfuttergabe vor dem Reiten. Heu darf dagegen ad libitum verfügbar sein.
Fehlende Mineralstoffergänzung
Heu allein deckt selten den kompletten Mineralstoffbedarf. Besonders Zink, Selen, Kupfer und Vitamin E fehlen häufig.
Lösung: Heuanalyse durchführen lassen und gezielt mit einem passenden Mineralfutter ergänzen. Lecksteine allein reichen nicht!
Zu viel Gras im Frühling
Frisches Frühlingsgras enthält extrem viel Zucker (Fruktan). Besonders gefährlich für übergewichtige Pferde und solche mit Hufrehe-Vorgeschichte.
Lösung: Weidegang langsam anfüttern: erst 15 Minuten, dann täglich steigern. Beweidung bevorzugt am späten Abend oder frühen Morgen.
Spezielle Bedürfnisse: Senior & Sportpferd
Nicht jedes Pferd kann nach dem gleichen Schema gefüttert werden. Alter, Leistungsniveau und gesundheitliche Besonderheiten erfordern individuelle Anpassungen.
Seniorpferde (ab ca. 18 - 20 Jahre)
Ältere Pferde haben häufig Zahnprobleme, eine verminderte Verdauungsleistung und einen verlangsamten Stoffwechsel. Die Fütterung muss entsprechend angepasst werden.
Typische Herausforderungen
- -Zahnprobleme: Heu kann nicht mehr gut gekaut werden
- -Schlechtere Nährstoffverwertung im Darm
- -Muskelabbau trotz ausreichend Futter
- -Anfälliger für Cushing (PPID) und EMS
Lösungen & Anpassungen
- +Heucobs (eingeweicht) als Heu-Ersatz bei Zahnproblemen
- +Leicht verdauliches Eiweiß (Luzerne, Sojaschrot)
- +Öl für zusätzliche Energie (Leinöl, 50 - 150 ml/Tag)
- +Erhöhter Mineralstoffbedarf beachten
Sportpferde in regelmäßigem Training
Sportpferde haben einen deutlich höheren Energiebedarf und verlieren über den Schweiß vermehrt Elektrolyte. Gleichzeitig ist eine stabile Verdauung für die Leistungsfähigkeit entscheidend.
Erhöhter Bedarf
- -Energie: +50 bis +100 % über Erhaltungsbedarf
- -Eiweiß: Für Muskelaufbau und -regeneration
- -Elektrolyte: Natrium, Kalium, Chlorid bei Schwitzen
- -Antioxidantien: Vitamin E & Selen für Muskelschutz
Fütterungstipps
- +Hafer als bewährtes Sportpferde-Kraftfutter
- +Pflanzenöl als fettreiche Energiequelle (statt mehr Getreide)
- +Kraftfutter auf 3 - 4 kleine Mahlzeiten verteilen
- +Nach dem Training: erst Wasser, dann Heu, dann Kraftfutter
Bei der Anschaffung eines Pferdes sollte die zukünftige Fütterung bereits eingeplant werden. In unserem Ratgeber zum Pferdekauf findest du Tipps, worauf du achten solltest. Und die laufenden Futterkosten haben wir im Kosten-Ratgeber detailliert aufgeschlüsselt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Heu braucht mein Pferd pro Tag?
Die Faustregel lautet 1,5 - 2,0 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht. Ein 550 kg schweres Warmblut braucht also 8 - 11 kg Heu täglich. Im Winter oder bei fehlendem Weidegang eher mehr. Weniger als 1,5 kg pro 100 kg sollte es niemals sein!
Braucht jedes Pferd Kraftfutter?
Nein! Viele Freizeitpferde und leichtfuttrige Rassen (z. B. Isländer, Haflinger, Ponys) sind mit gutem Heu und einem Mineralfutter bestens versorgt. Kraftfutter ist nur nötig, wenn der Energiebedarf durch Heu allein nicht gedeckt werden kann - also bei Sport, Zucht oder schwerfuttrigen Pferden.
Ist Heulage besser als Heu?
Nicht pauschal. Heulage ist staubarmer und daher gut für Pferde mit Atemwegsproblemen. Allerdings hat sie einen höheren Energiegehalt, eine kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen und liefert weniger Kauschläge. Für die meisten gesunden Pferde ist gutes, staubarmes Heu die bessere Wahl.
Wie oft sollte ich mein Pferd füttern?
Idealerweise mindestens 3 - 4 Mal täglich Raufutter und Kraftfutter auf 2 - 3 Mahlzeiten verteilt. Die längste Fresspause (über Nacht) sollte nicht länger als 6 - 8 Stunden sein. Am besten ist ad-libitum-Heu oder der Einsatz von langsamen Heunetzen.
Was kostet Pferdefutter im Monat?
Die Futterkosten liegen bei ca. 80 - 200 EUR pro Monat, abhängig von Heu-Qualität, Kraftfutterbedarf und Region. Detaillierte Kostenaufstellungen findest du in unserem Kosten-Ratgeber für Pferdehaltung.
Was ist eine Heuanalyse und brauche ich eine?
Eine Heuanalyse untersucht den Nährstoffgehalt deines Heus im Labor (Energie, Eiweiß, Mineralstoffe, Zucker). Sie kostet ca. 30 - 60 EUR und ist die Grundlage für eine optimale Rationsgestaltung. Besonders empfehlenswert, wenn du Mineralfutter gezielt einsetzen möchtest.
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